Faserverbundwerkstoffe bieten aufgrund ihres Leichtbaupotentials besondere Vorteile im Luftfahrtbereich. Diese Leichtbauvorteile lassen sich aufgrund des komplexeren Schädigungsverhaltens im Vergleich zu metallischen Werkstoffen nicht immer voll ausschöpfen, denn der Impact durch Fremdkörper, z.B. Hagelschlag stellt bei Faserverbundstrukturen ein besonderes Gefahrenpotential dar. Das begrenzt die Einsatzbereiche und führt häufig zu großen Sicherheitsrisiken. Die Betriebssicherheit der Struktur wird durch die Auslegung und manuelle Inspektion in regelmäßigen Intervallen gewährleistet. Ergänzende automatisierbare Überwachungssysteme, wie Structural Health Monitoring (SHM), können den Inspektionsaufwand reduzieren. SHM stellt das Nervensystem eines Bauteils dar: Sensoren und eine Auswerteelektronik registrieren äußere Einwirkungen und spüren Schäden auf. Damit lassen sich künftig Kosten und Gewicht einsparen.

Leicht und sensibel: Strukturintegrierten Sensoren erkennen im Flügel äußerlich nicht sichtbare Strukturschäden frühzeitig.

Elektrische und optische Sensoren melden versteckte Schäden im Flügel.

Sensoren werden bei der Fertigung direkt in die Struktur eingebracht.