Laufende Motoren und Maschinen sind häufig Quellen von unangenehmen Lärm und Vibrationen. Abhilfe versprechen adaptronische Bauteile, die diese Störungen schon vor ihrer Ausbreitung in der Struktur aktiv bekämpfen. Die Fraunhofer-Forscher entwickelten 2006 ein „Aktives Interface“. Mit diesen multiaxialen Interfaces kann eine aktive Dämpfung oder Entkopplung der Störquellen erzielt werden, Lärm und Vibrationen reduzieren sich.
Aktive Interfaces bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Mechanische Strukturen wie Federbein oder Radaufhängung können gezielt beeinflusst werden. Motoren, Aggregate, Maschinen, Laborgeräte können aktiv gelagert und isoliert werden. Es entstehen völlig neue Möglichkeiten, Produkte zu gestalten und zu optimieren. Mit adaptronischen Anwendungen können Produkte gezielt leistungsfähiger, leichter und zuverlässiger entwickelt und hergestellt erreichen.

CAD-Modell der 1. Generation eines MDOF-Hochlastinterfaces (FASPAS).

"QuietCar": Störende Schwin-
gungen werden mit intelligen-
ten Materialien gedämpft.

Stoßdämpfer und Feder-
bein mit integriertem Interface.